Was kostet eine Website wirklich?
Pakete unter 3.000 Euro ergeben selten Sinn. Nicht weil günstiger unseriös wäre, sondern weil allein Fotos, Video und Werbetexte schon eine niedrige vierstellige Summe kosten. Wer darunter anbietet, spart an genau den Dingen, die später darüber entscheiden, ob deine Website Anfragen bringt oder nur im Netz herumliegt.
Drei Posten, die den Preis machen
Nicht die Anzahl der Unterseiten treibt den Preis. Das hier tut es.
Bilder und Video
Nicht die Handyfotos von der Baustelle und keine Selfies, sondern Material, das dich und deinen Betrieb bei der Arbeit zeigt. Ein Fotoshooting, ein Videograf oder ein Erklärfilm liegen zusammen schon bei einer niedrigen vierstelligen Summe.
Ohne das kommen Leute auf die Seite und springen wieder ab, weil sie den Betrieb nicht für serios halten.
Werbetexte
Der Punkt, an dem am häufigsten gespart wird. Als Inhaber steckst du zu tief im Tagesgeschäft, um von außen auf deinen Betrieb zu schauen. Es braucht jemanden, der die Einwände deiner Interessenten kennt und sie im Text entkräftet.
Wenn eine Agentur Rabatt anbietet, damit du die Texte selbst schreibst, ist das kein Angebot, sondern ein Warnsignal.
Technik, Auffindbarkeit, Betreuung
Sauber auf dem Handy, weil dort der Großteil deiner Besucher ankommt. Formulare und Terminbuchung, damit Anfragen vorqualifiziert bei dir landen. Dazu ein Budget dafür, in deiner Stadt überhaupt gefunden zu werden.
Suchmaschinen ändern ihre Algorithmen laufend. Eine Seite, die nie wieder angefasst wird, verliert.
Was du für welchen Betrag bekommst
Vier Preisklassen, ehrlich einsortiert – auch die, in der ich selbst nicht arbeite.
Baukasten
Vorlage aus dem System, selbst befüllt. Funktioniert als digitale Visitenkarte. Anfragen bringt sie nicht, weil niemand danach sucht.
Vorlage mit deinem Logo
Sieht ordentlich aus. Struktur und Texte stammen aber aus der Vorlage, nicht aus deinem Geschäft. Genau hier wird an Fotos und Texten gespart.
Hier fängt es an zu funktionieren
Eigene Positionierung, eigene Texte, eine Struktur nach dem, wonach Leute tatsächlich suchen. Plus Technik, die auf dem Handy trägt, und jemanden, der danach erreichbar bleibt.
Klassische Agentur
Der Rahmen, in dem Agenturen üblicherweise aufrufen. Kann bei großem Umfang gerechtfertigt sein. Bei einem Betrieb mit acht Mitarbeitern zahlst du vor allem den Apparat drumherum.
Sieben Warnsignale bei Webdesign-Dienstleistern
Wenn auch nur eines davon auf deinen Anbieter zutrifft, wird die Seite höchstens hübsch. Bringen wird sie nichts.
Wenn eine Agentur dir die Texte selbst schreiben lässt, ist das, als würdest du zum Arzt gehen und dir die Herz-OP dann selbst verpassen.
Es geht nur um Design, nie um Ergebnisse
Viel Gerede über Animationen und Optik, kein Wort darüber, wie daraus Anfragen, Umsatz oder Bewerber werden sollen. Die hübscheste Seite im Internet bringt dich nicht weiter, wenn sie deinen Zielen nicht dient.
Abgerechnet wird nach Seitenzahl
Fünf Unterseiten Betrag X, zehn Unterseiten Betrag Y. Niemand fragt vorher, wie viele Seiten bei dir überhaupt sinnvoll sind – die Entscheidung wird dir überlassen, obwohl du dafür den Profi bezahlst.
Du sollst die Texte selbst schreiben
Manchmal sogar mit Rabatt als Köder. Als Inhaber steckst du zu tief im Tagesgeschäft, um zu wissen, was Interessenten hören müssen. Der Anbieter wird damit zu jemandem, der nur noch online stellt.
Schöne Referenzen, keine echten Ergebnisse
Ein paar Bilder, ein paar Animationen. Aber keine Fallstudie, die Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis benennt. Frag danach – und schau, was zurückkommt.
Kein Gefühl für Handy und Ladezeit
Öffne die Referenzprojekte auf dem Handy, am besten bei schlechtem Empfang. Dort kommen sechzig bis achtzig Prozent deiner Besucher an. Wenn es sich dort nicht hochwertig anfühlt, tut es das nirgends.
Nach dem Launch endet die Zuständigkeit
Kein Angebot für Betreuung, keine Idee, wie es weitergeht, wenn ein Bild oder ein ganzer Abschnitt geändert werden soll. Du brauchst einen Ansprechpartner, der ein Auge darauf behält – besonders wenn Werbung auf die Seite läuft.
Wir machen mal, und du schaust dann
Erst wird irgendwas vorgebaut, dann folgen fünfundzwanzig Korrekturschleifen. Das kostet dich Zeit und Geld, die in dein Kerngeschäft gehören. Du willst nach jedem Schritt wissen, woran du bist.
Was mich am häufigsten gefragt wird
Laufend kommen Hosting, Domain und Wartung dazu. Wie hoch das ausfällt, hängt davon ab, ob nur die Seite läuft oder auch Terminbuchung und automatisierte Abläufe. Der Betrag steht im Angebot fest drin, bevor wir anfangen – es gibt keine Nachforderungen.
Nicht automatisch. Entscheidend ist, ob die Seite für dich arbeitet oder nur existiert. Es gibt teure Seiten, die nichts bringen, weil niemand vorher gefragt hat, welche Aufträge du überhaupt willst. Und es gibt günstige, die genau daran scheitern, dass Fotos und Texte fehlen.
Ein Relaunch ist selten günstiger als ein Neubau. Bestehende Inhalte zu sichten, zu sortieren und zu entscheiden, was bleibt, kostet oft mehr Zeit als von vorn anzufangen. Der Vorteil liegt woanders: Deine Domain hat bereits Historie bei Google, die du nicht verlierst.
Bei einem Lackierbetrieb sind aus einer halben Stunde Rechnungsschreiben drei Minuten geworden, und die Anfragen über optimierte Landingpages haben sich fast verdreifacht. Bei einer Ladenbau-Manufaktur rankt heute ein einziger Ratgeberartikel für die Frage, die Kunden vor jedem Auftrag stellen.
Ein Onepager liegt typischerweise bei vier bis sechs Wochen, ein mehrseitiger Auftritt bei sechs bis zehn. Dein Aufwand dabei ist gering: ein kurzes Formular am Anfang, ein bis zwei strukturierte Gespräche, danach arbeite ich im Hintergrund.
Weil ein Festpreis ohne Kenntnis deines Betriebs geraten wäre. Was ich sagen kann: Unter 3.000 Euro lässt sich das, was eine Website tatsächlich zum Arbeiten bringt, nicht seriös abbilden. Im Erstgespräch bekommst du eine konkrete Zahl – und wenn sich das für dich nicht rechnet, sage ich dir das.
Und was kostet es, keine zu haben?
Die Folgekosten einer Website, die nicht arbeitet, sind in aller Regel ein Vielfaches dessen, was eine ordentliche gekostet hätte. Anfragen, die bei jemand anderem landen. Bewerber, die sich gar nicht erst melden. Zeit, die für Telefonate draufgeht, weil auf der Seite nichts vorqualifiziert wird.
Im Erstgespräch schauen wir uns deine Situation an, und du bekommst eine konkrete Zahl. Auch dann, wenn sie lautet: In deinem Fall lohnt sich das gerade nicht.