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Google und lokal gefunden werden

Backlinks für Handwerker: Wo du seriös Verlinkungen bekommst

Backlinks für Handwerker: Warum Verlinkungen zählen, zehn seriöse Quellen von Innung bis Lokalzeitung und warum gekaufte Linkpakete laut Google Spam sind.

Armin FranzAktualisiert am 6 Min. Lesezeit
Armin Franz schaut vor einem Ladengeschäft auf sein Smartphone
Kurz gesagt

Verlinkungen von anderen Websites zählen laut Google zur Bekanntheit deines Betriebs. Seriöse Quellen für Handwerker sind Kammer und Innung, Hersteller und Großhändler, Vereine, Lokalpresse, Gemeinde und Geschäftspartner. Gekaufte Links, Linktausch und Linkpakete aus minderwertigen Verzeichnissen wertet Google als Spam, und das kann dein Ranking kosten.

In diesem Artikel
  1. Warum sind Verlinkungen für Handwerker wichtig?
  2. Darf ich Links kaufen?
  3. Wo bekomme ich als Handwerker seriöse Links?
  4. Wie frage ich nach einem Link, ohne aufdringlich zu wirken?
  5. Wie viele Links brauche ich?
  6. Was mache ich mit Angeboten für Linkpakete?
  7. Häufige Fragen

Warum sind Verlinkungen für Handwerker wichtig?

Weil Google für die Bekanntheit eines Betriebs auch heranzieht, wie viele Websites auf ihn verweisen. Ein Link von Innung oder Lokalzeitung wirkt wie eine Empfehlung.

Im Handwerk läuft vieles über Empfehlungen. Links sind im Grunde dasselbe in digital: Eine andere Website sagt „hier entlang“. Google schreibt auf seiner Seite zum lokalen Ranking, dass die Anzahl der Websites, die auf ein Unternehmen verweisen, in die Bekanntheit einfließt.

Gleichzeitig ist kaum ein SEO-Thema so voller unseriöser Angebote. Darum zuerst die ehrliche Grenze, dann die Liste mit den guten Quellen.

Nicht, um damit das Ranking zu verbessern. Das nennt Google Linkspam. Bezahlte Links sind nur in Ordnung, wenn sie als solche gekennzeichnet sind.

Google erlaubt bezahlte Links, wenn sie mit einem Attribut wie rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind. Sie sollen dann aber gerade nicht als Empfehlung fürs Ranking wirken. Wer gegen die Spamrichtlinien verstößt, riskiert laut Google ein niedrigeres Ranking oder dass Seiten gar nicht mehr erscheinen, bis hin zu manuellen Maßnahmen.

Was Google als Linkspam nennt

  • Gekaufte Links: Geld, Waren oder Leistungen gegen einen Link, der das Ranking verbessern soll.
  • Linktausch im großen Stil: „Verlink mich, dann verlink ich dich“ als Masche.
  • Minderwertige Verzeichnisse: Massen-Einträge in Verzeichnissen oder Lesezeichen-Seiten von geringer Qualität.
  • Optimierte Ankertexte: Gastbeiträge oder Pressemitteilungen mit Links wie „Elektriker Bayreuth günstig“.
  • Footer-Links: Links, die auf vielen fremden Websites in Fußzeilen oder Widgets verteilt werden.

Dort, wo du ohnehin Beziehungen hast: Kammer, Innung, Hersteller, Großhandel, Vereine, Gemeinde, Lokalpresse und Geschäftspartner. Jede echte Verbindung kann ein Link werden.

Zehn Quellen, die zu einem Handwerksbetrieb passen

  1. Handwerkskammer: Betriebsverzeichnisse und Listen von Ausbildungsbetrieben.
  2. Innung oder Fachverband: Mitgliederverzeichnis mit Link zur Website.
  3. Hersteller: Viele haben eine Fachbetriebs- oder Partnersuche für zertifizierte Betriebe.
  4. Großhandel: Händler mit Handwerkersuche oder Referenzbereich.
  5. Vereine: Sponsoren- oder Partnerseiten, wenn du einen Verein unterstützt.
  6. Gemeinde: Gewerbeverzeichnisse oder Seiten zu örtlichen Betrieben.
  7. Lokalpresse: Berichte über Jubiläen, Meisterprüfungen, besondere Projekte.
  8. Schulen und Ausbildungsmessen: Seiten zu Praktikums- und Ausbildungsbetrieben.
  9. Geschäftspartner: Architekten, Planer, andere Gewerke, mit denen du zusammenarbeitest.
  10. Gewerbekunden: Ein Hotel oder eine Praxis, deren Umbau du gemacht hast, nennt dich vielleicht als ausführenden Betrieb.

Kurz, persönlich und mit einem Anlass: ein abgeschlossenes Projekt, eine Mitgliedschaft, eine Partnerschaft. Schick die genaue Adresse deiner Website und einen Satz, wofür du stehst.

So gehst du vor

  1. Liste machen

    Notiere Kammer, Innung, Lieferanten, Vereine und Partner. Bei wem bist du schon gelistet, aber ohne Link?

  2. Prüfen

    Gibt es dort ein Verzeichnis oder eine Partnerseite? Stimmen Name, Adresse und Telefon?

  3. Anfragen

    Eine kurze Mail: wer du bist, warum es passt, welche Adresse verlinkt werden soll.

  4. Anlass nutzen

    Jubiläum, neuer Meister, besonderes Projekt? Ein kurzer Hinweis an die Lokalzeitung kostet nichts.

  5. Notieren

    Was wurde verlinkt, wann? So siehst du nach einem Jahr, was gewachsen ist.

Daten gleich mit prüfen

Jeder Eintrag in einem Verzeichnis ist auch eine Stelle, an der Name, Adresse und Telefon stimmen müssen. Wie du das in einer Stunde aufräumst, steht in Firmendaten überall gleich.

Eine feste Zahl gibt es nicht. Für einen lokalen Betrieb zählen einige echte Links aus Region und Branche mehr als Hunderte aus beliebigen Verzeichnissen.

Google sagt in seinem SEO-Leitfaden auch, dass sich Werbung für die eigene Website offline und in der eigenen Gemeinschaft lohnen kann, und warnt zugleich davor, es zu übertreiben. Für einen Betrieb heißt das: Präsenz in der Region, nicht Linkmassen. Mehr zur regionalen Sichtbarkeit in Lokal gefunden werden in Bayreuth und Oberfranken.

Was mache ich mit Angeboten für Linkpakete?

Ablehnen. Links aus Quellen, die nichts mit deinem Betrieb zu tun haben und nur dem Ranking dienen sollen, beschreibt Google als Linkspam.

Wenn so etwas schon passiert ist, etwa durch eine frühere Agentur, schau in der Search Console unter manuellen Maßnahmen nach. Steht dort nichts, liegt keine manuelle Maßnahme vor. Wie die Search Console funktioniert, steht in Google Search Console einrichten. Wie Links ins große Bild passen, in SEO für Handwerker.

Welche Fehler deine Startseite gerade Anfragen kosten, zeigt dir der kostenlose Website-Check in unter einer Minute, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Armin Franz sitzt lächelnd an einem Holztisch vor einem hellen Sprossenfenster

Armin Franz

Webdesigner für Handwerksbetriebe in Bayern

Ich baue Websites für Handwerksbetriebe und sorge dafür, dass sie bei Google und in KI-Suchen gefunden werden. In diesem Ratgeber schreibe ich auf, was ich aus Kundengesprächen und eigenen Projekten weiß.

Mehr über mich

Quellen

  1. Google Search Central: Spamrichtlinien (Linkspam), abgerufen am 04.11.2026
  2. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings, abgerufen am 04.11.2026
  3. Google Search Central: SEO-Leitfaden für Einsteiger, abgerufen am 04.11.2026
  4. Search Console-Hilfe: Warum wird meine Seite nicht in der Google Suche angezeigt? (manuelle Maßnahmen), abgerufen am 04.11.2026