Backlinks für Handwerker: Wo du seriös Verlinkungen bekommst
Backlinks für Handwerker: Warum Verlinkungen zählen, zehn seriöse Quellen von Innung bis Lokalzeitung und warum gekaufte Linkpakete laut Google Spam sind.
Verlinkungen von anderen Websites zählen laut Google zur Bekanntheit deines Betriebs. Seriöse Quellen für Handwerker sind Kammer und Innung, Hersteller und Großhändler, Vereine, Lokalpresse, Gemeinde und Geschäftspartner. Gekaufte Links, Linktausch und Linkpakete aus minderwertigen Verzeichnissen wertet Google als Spam, und das kann dein Ranking kosten.
In diesem Artikel
Warum sind Verlinkungen für Handwerker wichtig?
Weil Google für die Bekanntheit eines Betriebs auch heranzieht, wie viele Websites auf ihn verweisen. Ein Link von Innung oder Lokalzeitung wirkt wie eine Empfehlung.
Im Handwerk läuft vieles über Empfehlungen. Links sind im Grunde dasselbe in digital: Eine andere Website sagt „hier entlang“. Google schreibt auf seiner Seite zum lokalen Ranking, dass die Anzahl der Websites, die auf ein Unternehmen verweisen, in die Bekanntheit einfließt.
Gleichzeitig ist kaum ein SEO-Thema so voller unseriöser Angebote. Darum zuerst die ehrliche Grenze, dann die Liste mit den guten Quellen.
Darf ich Links kaufen?
Nicht, um damit das Ranking zu verbessern. Das nennt Google Linkspam. Bezahlte Links sind nur in Ordnung, wenn sie als solche gekennzeichnet sind.
Google erlaubt bezahlte Links, wenn sie mit einem Attribut wie rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind. Sie sollen dann aber gerade nicht als Empfehlung fürs Ranking wirken. Wer gegen die Spamrichtlinien verstößt, riskiert laut Google ein niedrigeres Ranking oder dass Seiten gar nicht mehr erscheinen, bis hin zu manuellen Maßnahmen.
Was Google als Linkspam nennt
- Gekaufte Links: Geld, Waren oder Leistungen gegen einen Link, der das Ranking verbessern soll.
- Linktausch im großen Stil: „Verlink mich, dann verlink ich dich“ als Masche.
- Minderwertige Verzeichnisse: Massen-Einträge in Verzeichnissen oder Lesezeichen-Seiten von geringer Qualität.
- Optimierte Ankertexte: Gastbeiträge oder Pressemitteilungen mit Links wie „Elektriker Bayreuth günstig“.
- Footer-Links: Links, die auf vielen fremden Websites in Fußzeilen oder Widgets verteilt werden.
Wo bekomme ich als Handwerker seriöse Links?
Dort, wo du ohnehin Beziehungen hast: Kammer, Innung, Hersteller, Großhandel, Vereine, Gemeinde, Lokalpresse und Geschäftspartner. Jede echte Verbindung kann ein Link werden.
Zehn Quellen, die zu einem Handwerksbetrieb passen
- Handwerkskammer: Betriebsverzeichnisse und Listen von Ausbildungsbetrieben.
- Innung oder Fachverband: Mitgliederverzeichnis mit Link zur Website.
- Hersteller: Viele haben eine Fachbetriebs- oder Partnersuche für zertifizierte Betriebe.
- Großhandel: Händler mit Handwerkersuche oder Referenzbereich.
- Vereine: Sponsoren- oder Partnerseiten, wenn du einen Verein unterstützt.
- Gemeinde: Gewerbeverzeichnisse oder Seiten zu örtlichen Betrieben.
- Lokalpresse: Berichte über Jubiläen, Meisterprüfungen, besondere Projekte.
- Schulen und Ausbildungsmessen: Seiten zu Praktikums- und Ausbildungsbetrieben.
- Geschäftspartner: Architekten, Planer, andere Gewerke, mit denen du zusammenarbeitest.
- Gewerbekunden: Ein Hotel oder eine Praxis, deren Umbau du gemacht hast, nennt dich vielleicht als ausführenden Betrieb.
Wie frage ich nach einem Link, ohne aufdringlich zu wirken?
Kurz, persönlich und mit einem Anlass: ein abgeschlossenes Projekt, eine Mitgliedschaft, eine Partnerschaft. Schick die genaue Adresse deiner Website und einen Satz, wofür du stehst.
So gehst du vor
- Liste machen
Notiere Kammer, Innung, Lieferanten, Vereine und Partner. Bei wem bist du schon gelistet, aber ohne Link?
- Prüfen
Gibt es dort ein Verzeichnis oder eine Partnerseite? Stimmen Name, Adresse und Telefon?
- Anfragen
Eine kurze Mail: wer du bist, warum es passt, welche Adresse verlinkt werden soll.
- Anlass nutzen
Jubiläum, neuer Meister, besonderes Projekt? Ein kurzer Hinweis an die Lokalzeitung kostet nichts.
- Notieren
Was wurde verlinkt, wann? So siehst du nach einem Jahr, was gewachsen ist.
Jeder Eintrag in einem Verzeichnis ist auch eine Stelle, an der Name, Adresse und Telefon stimmen müssen. Wie du das in einer Stunde aufräumst, steht in Firmendaten überall gleich.
Wie viele Links brauche ich?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Für einen lokalen Betrieb zählen einige echte Links aus Region und Branche mehr als Hunderte aus beliebigen Verzeichnissen.
Google sagt in seinem SEO-Leitfaden auch, dass sich Werbung für die eigene Website offline und in der eigenen Gemeinschaft lohnen kann, und warnt zugleich davor, es zu übertreiben. Für einen Betrieb heißt das: Präsenz in der Region, nicht Linkmassen. Mehr zur regionalen Sichtbarkeit in Lokal gefunden werden in Bayreuth und Oberfranken.
Was mache ich mit Angeboten für Linkpakete?
Ablehnen. Links aus Quellen, die nichts mit deinem Betrieb zu tun haben und nur dem Ranking dienen sollen, beschreibt Google als Linkspam.
Wenn so etwas schon passiert ist, etwa durch eine frühere Agentur, schau in der Search Console unter manuellen Maßnahmen nach. Steht dort nichts, liegt keine manuelle Maßnahme vor. Wie die Search Console funktioniert, steht in Google Search Console einrichten. Wie Links ins große Bild passen, in SEO für Handwerker.
Welche Fehler deine Startseite gerade Anfragen kosten, zeigt dir der kostenlose Website-Check in unter einer Minute, ohne Anmeldung.
Häufige Fragen
Profile in sozialen Netzwerken helfen Kunden, dich zu finden, und sollten auf deine Website verweisen. Als Ersatz für Verweise von Kammer, Partnern oder Presse taugen sie nicht. Sieh sie als Kontaktpunkt, nicht als SEO-Trick.
Einige seriöse, kostenlose Einträge mit korrekten Daten schaden nicht und helfen Kunden. Massen-Einträge in minderwertigen Verzeichnissen nennt Google Linkspam. Ob sich bezahlte Einträge lohnen, steht im Artikel über Branchenportale.
Ja, wenn es für deine Kunden nützlich ist, etwa Partnerbetriebe für Gewerke, die du nicht machst. Problematisch ist nur ein Linktausch, der allein dem Ranking dienen soll. Echte Empfehlungen sind in Ordnung.
Ein Link zwischen zwei echten Betrieben, die zusammengehören, ist normal und für Kunden nützlich. Mehrere Websites nur zu dem Zweck aufzubauen, sich gegenseitig zu verlinken, beschreibt Google dagegen als Spam.
Quellen
- Google Search Central: Spamrichtlinien (Linkspam), abgerufen am 04.11.2026
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings, abgerufen am 04.11.2026
- Google Search Central: SEO-Leitfaden für Einsteiger, abgerufen am 04.11.2026
- Search Console-Hilfe: Warum wird meine Seite nicht in der Google Suche angezeigt? (manuelle Maßnahmen), abgerufen am 04.11.2026