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Website-Praxis

15 Fehler, die Handwerker-Websites Anfragen kosten

15 typische Fehler auf Handwerker-Websites: vom Firmennamen als Überschrift bis zum Formular, das nie ankommt. Mit Prioritäten und Selbsttest zum Abhaken.

Armin FranzAktualisiert am 6 Min. Lesezeit
Armin Franz steht mit Tablet am Fenster und lächelt in die Kamera
Kurz gesagt

Die meisten Handwerker-Websites verlieren Anfragen an denselben Stellen: Die Überschrift ist der Firmenname, alle Leistungen stehen auf einer Seite, echte Belege fehlen, die Nummer ist am Handy nicht antippbar und das Formular ist zu lang oder kommt nie an. Viele dieser Fehler lassen sich an einem Nachmittag beheben, ohne neue Website.

In diesem Artikel
  1. Welche Fehler kosten Handwerker-Websites die meisten Anfragen?
  2. Welche Fehler passieren im ersten Bildschirm?
  3. Welche Fehler machen eine Handwerker-Website für Google unsichtbar?
  4. Welche Fehler kosten auf der Website Vertrauen?
  5. Welche Fehler passieren auf Handwerker-Websites am Handy?
  6. Welche Fehler passieren beim Kontaktweg?
  7. Welchen Fehler solltest du zuerst beheben?
  8. Wie findest du heraus, welche Fehler deine Website hat?
  9. Häufige Fragen

Welche Fehler kosten Handwerker-Websites die meisten Anfragen?

Eine Überschrift ohne Leistung und Ort, alle Leistungen auf einer Seite, fehlende Belege, eine schlechte Handy-Version und ein Kontaktweg, der hakt oder nirgends ankommt.

Wenn deine Website seit Jahren online ist und trotzdem kaum jemand darüber anfragt, liegt es selten an einem großen Problem. Meist sind es fünf, sechs kleine Fehler, die sich addieren. Jeder davon kostet ein paar Besucher. Zusammen kosten sie viele.

Die folgenden 15 Fehler sind die typischen Bremsen auf Handwerker-Seiten. Geh die Liste mit deiner eigenen Seite auf dem Handy durch und hak ab, was auf dich zutrifft.

Welche Fehler passieren im ersten Bildschirm?

Die Überschrift nennt nur den Firmennamen, der Knopf sagt nicht, was passiert, und das Bild stammt aus einer Datenbank. Der Besucher bleibt unsicher.

Fehler 1 bis 3: Der erste Eindruck

  • 1. Firmenname als Überschrift: Herzlich willkommen bei Müller GmbH beantwortet keine Frage. Besser: Leistung, Ort, Nutzen.
  • 2. Knopf ohne Aussage: Mehr erfahren oder Los gehts. Besser: Rückruf anfragen oder Besichtigung buchen.
  • 3. Fremde Fotos: Models im Blaumann statt deines Teams. Viele Kunden merken das.

Wie ein starker erster Bildschirm aussieht, mit Vorher-Nachher-Beispielen, steht in Die Startseite für Handwerksbetriebe.

Welche Fehler machen eine Handwerker-Website für Google unsichtbar?

Alle Leistungen auf einer einzigen Seite, nichtssagende Seitentitel und eine vergessene Sperre für Suchmaschinen. Dann findet Google keine passende Seite für die Suche deiner Kunden.

Fehler 4 bis 6: Unsichtbar bei Google

  • 4. Alles auf einer Seite: Ein Menü aus Sprungmarken, keine eigenen Leistungsseiten. Eine Seite über sechs Dinge wird für keines davon gut gefunden.
  • 5. Seitentitel ohne Inhalt: Startseite oder nur der Firmenname im Titel. Der Titel ist oft das Erste, was Suchende bei Google von dir sehen.
  • 6. Vergessene Sperre: Ein noindex aus der Bauphase steckt noch im Quelltext. Die Seite existiert, aber Google zeigt sie nicht.

Welche Seiten eine Handwerker-Website wirklich braucht, steht in Aufbau einer Handwerker-Website.

Welche Fehler kosten auf der Website Vertrauen?

Fehlende echte Belege, die Firmengeschichte vor dem Angebot und veraltete Inhalte. Wer zweifelt, ob es den Betrieb noch gibt, ruft nicht an.

Fehler 7 bis 9: Vertrauen

  • 7. Behauptungen statt Belege: Qualität und Zuverlässigkeit ohne ein einziges echtes Projekt, ohne Bewertungen, nur Social-Media-Symbole.
  • 8. Geschichte vor Angebot: Seit 1987 steht ganz oben, was du heute machst, erst weiter unten.
  • 9. Veraltete Inhalte: Neuigkeiten von 2019, ein Mitarbeiter, der längst weg ist, Öffnungszeiten von vor Corona.

Welche Fehler passieren auf Handwerker-Websites am Handy?

Eine Nummer, die man nicht antippen kann, eine langsame Seite und Fenster, die alles verdecken. Rund 60 % der Seitenaufrufe kommen laut Statcounter vom Smartphone.

Fehler 10 bis 12: Am Handy

  • 10. Nummer nicht antippbar: Sie steht als Bild oder reiner Text da. Der Kunde müsste sie abtippen.
  • 11. Zu langsam: Google empfiehlt, dass der größte Inhalt in höchstens 2,5 Sekunden sichtbar ist. Riesige Handyfotos und Videos im Kopf bremsen.
  • 12. Fenster über Fenster: Cookie-Banner, Newsletter, Chat-Blase. Der eigentliche Inhalt ist nicht zu sehen.

Wie du das in 15 Minuten selbst testest, steht in Website am Handy: Woran die meisten Seiten scheitern.

Welche Fehler passieren beim Kontaktweg?

Formulare mit zu vielen Pflichtfeldern, Anfragen, die nie ankommen, und keine Antwort auf die Frage, was es ungefähr kostet. Dort scheitert der letzte Meter.

Fehler 13 bis 15: Der Kontakt

  • 13. Formular wie ein Amtsantrag: Zehn Pflichtfelder für eine erste Frage. Jedes zusätzliche Feld kann Anfragen kosten.
  • 14. Anfragen kommen nicht an: Das Formular wurde nie getestet oder landet in einem Postfach, das niemand liest.
  • 15. Kein Preisrahmen: Kunden trauen sich nicht anzurufen, weil sie Angst vor der Summe haben.

Weniger Felder sind nicht immer die Lösung. Die richtigen Felder sind es. Mehr dazu in Kontaktformular, das Anfragen bringt.

Welchen Fehler solltest du zuerst beheben?

Den, der am wenigsten Aufwand macht und die meisten Anfragen kostet. Meist sind das antippbare Nummer, Formulartest, Überschrift und Knopf im ersten Bildschirm.

Aufwand und Wirkung im Überblick

Aufwand und Wirkung im Überblick
FehlerAufwandWirkung
Nummer nicht antippbarMinutenSofort mehr Anrufe vom Handy möglich
Formular nicht getestetMinutenDu merkst, ob Anfragen überhaupt ankommen
Überschrift und KnopfEine StundeBesucher verstehen sofort, ob sie richtig sind
Echte Fotos und ProjekteEin VormittagMehr Vertrauen bei skeptischen Kunden
Eigene LeistungsseitenTage bis WochenGefunden werden für einzelne Leistungen
Eigene Einordnung aus der Praxis. Aufwand je nach Websystem unterschiedlich.

Wie findest du heraus, welche Fehler deine Website hat?

Geh die Liste auf dem Handy durch, lass einen Fremden die Seite zwei Sekunden ansehen und schick dir selbst eine Anfrage. Oder nutz einen Check.

Der schnellste Weg: Der kostenlose Website-Check zeigt dir ohne Anmeldung in unter einer Minute, welche Fehler auf deiner Startseite Anfragen kosten. Du gibst nur die Adresse ein. Danach weißt du, wo du mit der Liste oben anfangen solltest.

Häufige Fragen

Armin Franz sitzt lächelnd an einem Holztisch vor einem hellen Sprossenfenster

Armin Franz

Webdesigner für Handwerksbetriebe in Bayern

Ich baue Websites für Handwerksbetriebe und sorge dafür, dass sie bei Google und in KI-Suchen gefunden werden. In diesem Ratgeber schreibe ich auf, was ich aus Kundengesprächen und eigenen Projekten weiß.

Mehr über mich

Quellen

  1. Statcounter: Anteil Desktop, Mobil und Tablet in Deutschland, Oktober 2026, abgerufen am 04.11.2026
  2. web.dev: Web Vitals (Grenzwerte LCP, INP, CLS), abgerufen am 04.11.2026
  3. Google Search Central: Best Practices für die Mobile-First-Indexierung, abgerufen am 04.11.2026
  4. Google Search Central: Hilfreiche, zuverlässige Inhalte erstellen, abgerufen am 04.11.2026
  5. Armin Franz: Fallstudien und Kundenstimmen, abgerufen am 04.11.2026