Was kostet eine WordPress-Website wirklich?
WordPress-Website Kosten 2026: Hosting, Theme, Plugins, Wartung und Erstellung mit typischen Spannen. Plus Rechner über 3 Jahre und ehrliche Einordnung.
Eine WordPress-Website kostet selbst gebaut ab etwa 5 € im Monat für Hosting und Domain, dazu Lizenzen für Theme und Plugins. Wartung kostet laut Richtwerten 30 bis 80 € im Monat. Vom Profi gebaut zahlst du einmalig meist 1.000 bis 3.000 € als Einsteiger-Paket, maßgeschneidert ab 3.000 €.
In diesem Artikel
- Was kostet eine WordPress-Website?
- Ist WordPress wirklich kostenlos?
- Was kosten Theme und Plugins für WordPress?
- Welches Hosting brauchst du für eine WordPress-Seite?
- Warum kostet WordPress-Wartung Geld?
- Was kostet eine WordPress-Website über drei Jahre?
- Solltest du WordPress selbst aufsetzen oder machen lassen?
- Wann ist WordPress die falsche Wahl?
- Häufige Fragen
Was kostet eine WordPress-Website?
Selbst gebaut ab etwa 5 € im Monat für Hosting und Domain, plus Lizenzen. Vom Profi meist 1.000 bis 3.000 € einmalig, plus Wartung.
Die Kosten einer WordPress-Website im Überblick
| Posten | Typische Kosten | Worauf achten |
|---|---|---|
| WordPress selbst | 0 € | Open-Source-Software, Updates brauchst du trotzdem |
| Hosting mit Domain | 5 bis 15 € im Monat | Server in der EU, Backups, Vertrag zur Auftragsverarbeitung |
| Premium-Theme | einmalig oder jährlich | Für wie viele Websites gilt die Lizenz? Updates nur mit gültiger Lizenz |
| Page-Builder | jährliche Lizenz | Macht Gestalten bequemer, kann die Seite aber bremsen |
| Wartung | 30 bis 80 € im Monat | Richtwert laut Sellwerk |
| Erstellung vom Profi | 1.000 bis 3.000 € Einsteiger, ab 3.000 € maßgeschneidert | Preisklassen laut meiner Preisseite |
WordPress ist also nicht teuer, weil die Software etwas kostet. Teuer wird es durch Arbeitszeit: Aufbau, Texte, Fotos und die laufende Pflege. Genau dort entscheidet sich auch, ob die Seite später Anfragen bringt.
Ist WordPress wirklich kostenlos?
Die Software ja, sie ist Open Source. Kosten entstehen für Hosting, Domain, Lizenzen für Themes und Plugins und vor allem für Aufbau und Pflege.
WordPress ist das verbreitetste System im Netz. Laut W3Techs laufen 39,5 % aller Websites damit, unter den Seiten mit bekanntem System sind es 58,2 %. Das ist ein Vorteil: Viele Dienstleister kennen es, du bist nicht an einen Anbieter gebunden.
Die Verbreitung hat aber eine Kehrseite. Weil so viele Seiten damit laufen, ist WordPress auch ein beliebtes Ziel für Angriffe. Dazu weiter unten mehr.
Was kosten Theme und Plugins für WordPress?
Viele Themes und Plugins sind kostenlos. Premium-Versionen laufen meist als Jahreslizenz, oft in US-Dollar abgerechnet. Ohne Verlängerung fehlen dir die Updates.
Das Theme bestimmt das Aussehen, Plugins bringen Funktionen wie Formulare, Terminbuchung oder Cookie-Banner. Manche Anbieter bieten neben der Jahreslizenz auch eine einmalige Lizenz ohne Ablaufdatum an. Rechne beides über die Jahre, die du die Seite nutzen willst.
Achte auf zwei Dinge: Preise in US-Dollar schwanken mit dem Kurs, und jede Lizenz will verlängert werden. Fünf Premium-Plugins sind schnell mehrere hundert Euro im Jahr.
Welches Hosting brauchst du für eine WordPress-Seite?
Für eine kleine Firmenwebsite reicht ein normales Webhosting mit PHP, Datenbank und SSL. Wichtig sind Serverstandort in der EU, Backups und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Viele deutsche Hoster nennen Server in Deutschland oder der EU. Achte bei Einstiegsangeboten auf den Preis nach der Aktion und auf Einrichtungsgebühren. Was davon für dich wirklich nötig ist, steht in Hosting für kleine Betriebe.
Warum kostet WordPress-Wartung Geld?
Weil WordPress, Theme und Plugins regelmäßig Sicherheitsupdates brauchen. Wer nicht aktualisiert, riskiert gehackte Seiten. Updates müssen geprüft werden, damit nichts kaputtgeht.
Die Zahlen von Patchstack sind deutlich: 2025 wurden 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Umfeld gefunden, 91 % davon in Plugins. Bei 46 % gab es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch kein Update vom Entwickler. Stark ausgenutzte Lücken wurden im Median nach rund fünf Stunden massenhaft angegriffen.
Deshalb ist Wartung bei WordPress kein Zusatz, sondern Pflicht. Ob du das selbst machst oder abgibst und was es kostet, steht in Website-Wartung: Was kostet sie und brauchst du sie?.
Was kostet eine WordPress-Website über drei Jahre?
Mit Beispielwerten: selbst gebaut ohne Wartung unter 200 €, mit Wartung knapp 2.200 €. Vom Profi gebaut mit Wartung etwa 4.200 €, je nach Umfang mehr.
Rechner: WordPress über die Jahre
Schieb den Regler und vergleiche die drei Wege.
Beispielannahmen: Hosting 5 € im Monat als Wert aus der typischen Spanne, kein Preis eines bestimmten Anbieters. Wartung: Mitte der Spanne von 30 bis 80 € netto laut Sellwerk. Erstellung: Mitte der Einsteiger-Spanne von meiner Preisseite. Theme- und Plugin-Lizenzen sowie deine Arbeitszeit sind nicht enthalten.
Solltest du WordPress selbst aufsetzen oder machen lassen?
Selbst machen lohnt sich, wenn du Zeit und Technikfreude hast. Soll die Seite Anfragen bringen und hast du wenig Zeit, lohnt sich meist ein Profi.
- Selbst machen passt: Du hast Abende frei, schreibst gern, und dir reicht eine einfache Seite mit wenigen Unterseiten.
- Machen lassen passt: Du willst für bestimmte Leistungen in deinem Umkreis gefunden werden und brauchst dafür mehrere Leistungsseiten.
- Machen lassen passt auch: Du willst Terminbuchung, Anfrageformulare oder Abläufe, die dir Arbeit abnehmen.
- Selbst pflegen geht trotzdem: Eine gut gebaute WordPress-Seite kannst du später selbst mit Texten und Fotos füttern.
Das System ist dabei zweitrangig. Wichtiger ist der Plan dahinter. Bei der Manufaktur Mücke in Detmold entstand eine Seite mit 25 Unterseiten, getrennt für Privat- und Geschäftskunden, dazu ein Möbelplaner direkt auf der Seite. Diese Struktur bringt die Ergebnisse, nicht die Software.
Ob WordPress oder ein anderes System zu dir passt, vergleiche ich in WordPress, Baukasten oder Profi-System. Und wer dir die Seite bauen sollte, steht in Freelancer oder Agentur.
Wann ist WordPress die falsche Wahl?
Wenn sich niemand um Updates kümmert, wenn du nur eine einfache Visitenkarte brauchst oder wenn du für jede Kleinigkeit ein neues Plugin installieren würdest.
Hier passt WordPress schlecht
- Niemand kümmert sich: Eine WordPress-Seite ohne Updates ist ein Sicherheitsrisiko für dich und deine Besucher.
- Plugin-Sammlung: Jedes zusätzliche Plugin ist eine mögliche Lücke und bremst die Seite.
- Nur Visitenkarte: Für eine Seite mit Adresse, Telefon und drei Fotos ist WordPress oft mehr Technik als nötig.
- Keine Lust auf Technik: Dann ist ein System, bei dem der Anbieter die Technik übernimmt, entspannter.
Eine Übersicht, was eine Website insgesamt kostet, egal mit welchem System, findest du auf Was kostet eine Website?.
Häufige Fragen
Nein. WordPress hat einen eigenen Editor, mit dem du Seiten aus Blöcken baust. Page-Builder machen das Gestalten bequemer, kosten aber meist eine jährliche Lizenz und können die Seite langsamer machen.
Ja. Texte und Bilder lassen sich übernehmen, das Design meist nicht. Wichtig ist, dass dir die Domain gehört und du die alten Adressen beim Umzug per 301-Weiterleitung auf die neuen umleitest.
Dafür gibt es keine festen Preise, es hängt vom Schaden ab. Bereinigung, Prüfung und Wiederherstellung dauern oft mehrere Stunden. Ein aktuelles Backup und regelmäßige Updates sind deutlich günstiger als die Reparatur.
Sicherheitsupdates solltest du zeitnah einspielen, am besten innerhalb weniger Tage. Laut Patchstack werden stark ausgenutzte Lücken oft schon wenige Stunden nach Bekanntwerden angegriffen. Prüf deine Seite deshalb mindestens einmal pro Woche.
Nein. WordPress.org ist die kostenlose Software, die du bei einem eigenen Hoster installierst. WordPress.com ist ein bezahlter Dienst, der die Technik für dich betreibt, ähnlich wie ein Baukasten.
Quellen
- W3Techs: Usage statistics of WordPress, Stand 03.11.2026, abgerufen am 04.11.2026
- Patchstack: State of WordPress Security in 2026, abgerufen am 04.11.2026
- Sellwerk: Was kostet eine Website für KMU?, Stand 17.08.2026, abgerufen am 04.11.2026
- Armin Franz: Was kostet eine Website?, abgerufen am 04.11.2026