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Kosten und Angebot

Webdesigner oder Agentur: Wer baut deine Website besser?

Webdesigner oder Agentur? Freelancer, kleine und große Agentur im Vergleich: Kosten mit Stand 2026, Stärken, Risiken und vier Fragen für deine Wahl.

Armin FranzAktualisiert am 6 Min. Lesezeit
Armin Franz sitzt lächelnd mit Tablet an einem Holztisch im Café
Kurz gesagt

Für die meisten Betriebe ist eine kleine, spezialisierte Agentur die beste Wahl: ein fester Ansprechpartner, dahinter Text, Bild, Technik und Vertretung bei Ausfall. Ein Freelancer passt für kleine, klar umrissene Aufgaben. Große Agenturen sind für kleine Betriebe oft überdimensioniert. Sichere dich in jedem Fall ab, indem Domain und Zugänge auf dich laufen.

In diesem Artikel
  1. Wer baut deine Website besser: Freelancer oder Agentur?
  2. Was kostet eine Website beim Freelancer und bei der Agentur?
  3. Wann passt ein Freelancer für deine Website?
  4. Warum passt eine kleine Agentur für die meisten Betriebe?
  5. Wann lohnt sich eine große Agentur?
  6. Was passiert, wenn dein Webdesigner ausfällt?
  7. Woran erkennst du einen guten Webdesigner, egal ob allein oder Agentur?
  8. Welche Fragen helfen dir bei der Entscheidung?
  9. Häufige Fragen

Wer baut deine Website besser: Freelancer oder Agentur?

Für die meisten Betriebe eine kleine, spezialisierte Agentur: ein fester Ansprechpartner, dahinter Text, Bild, Technik und Vertretung. Ein Freelancer passt für klar umrissene Aufgaben.

Vorab, damit du weißt, wer hier schreibt: Mit der Armin Franz Digitalagentur führe ich selbst eine kleine Agentur. Ich versuche trotzdem, alle Seiten fair darzustellen, und sage dir auch, wann ein Freelancer oder eine große Agentur besser passt. Wichtiger als die Größe ist, ob jemand dein Ziel versteht und es mit Belegen zeigen kann.

Was kostet eine Website beim Freelancer und bei der Agentur?

Laut Richtwerten beim Freelancer meist 800 bis 5.000 €, bei einer kleinen Agentur 2.500 bis 8.000 € und bei größeren Agenturen 5.000 bis 25.000 €.

Preisstand: 4. November 2026

Die Spannen stammen aus dem Sellwerk-Ratgeber vom 17.08.2026 und aus dem Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap, abgerufen am 4. November 2026. Sellwerk verkauft selbst Websites, die Zahlen sind Orientierung, keine Statistik.

Kosten im Vergleich

Kosten im Vergleich
PostenFreelancerKleine AgenturAgentur
Einmalig800 bis 5.000 €2.500 bis 8.000 €5.000 bis 25.000 €
Laufend im Monat20 bis 60 €40 bis 120 €50 bis 250 €
Stundensatz60 bis 120 €keine eigene Angabe80 bis 150 €
Netto-Richtwerte laut Sellwerk, Stand 17.08.2026. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Stundensatz aller Freelancer im Freelancer-Kompass 2026 lag bei 103 €.

Der Preisunterschied sagt nichts darüber, wer besser arbeitet. Eine größere Agentur hat mehr Leute, mehr Abstimmung und mehr Fixkosten, und die stecken im Preis. Bei einem Betrieb mit acht Mitarbeitern zahlst du dort oft viel Apparat mit, den du nicht brauchst. Eine kleine Agentur liegt dazwischen: mehrere Fähigkeiten, aber deutlich weniger Apparat. Einordnung aller Preisklassen: Was kostet eine Website?.

Wann passt ein Freelancer für deine Website?

Wenn die Aufgabe klein und klar umrissen ist, etwa eine einzelne Aktionsseite, neue Fotos oder ein technisches Update. Dann reicht eine Person mit genau dieser Fähigkeit.

Stärken von Freelancern

  • Direkter Draht: Du sprichst mit der Person, die die Arbeit macht.
  • Weniger Overhead: Kein Büro, das mitbezahlt werden muss.
  • Schnell bei kleinen Aufgaben: Ein Anruf, eine Mail, erledigt.
  • Spezialwissen: Gute Freelancer sind in ihrem Fach oft sehr stark, etwa bei Fotos oder Technik.

Die Grenze zeigt sich, sobald mehr gebraucht wird als eine Fähigkeit. Eine Website, die Anfragen bringt, braucht Texte, Fotos, Technik und Auffindbarkeit bei Google. Ein Freelancer muss das entweder alles selbst können oder Partner dazuholen. Frag dann genau, wer was macht und wer dir gegenüber dafür geradesteht.

Warum passt eine kleine Agentur für die meisten Betriebe?

Weil du einen festen Ansprechpartner hast und trotzdem mehrere Fähigkeiten bekommst: Text, Bild, Technik und Auffindbarkeit. Fällt jemand aus, übernimmt ein anderer.

Stärken einer kleinen Agentur

  • Ein Ansprechpartner: Du erklärst dein Anliegen einmal, nicht dreimal.
  • Mehrere Fähigkeiten: Texte, Fotos, Technik und Auffindbarkeit bei Google greifen ineinander.
  • Vertretung: Fällt jemand aus, bleibt dein Projekt nicht liegen.
  • Überschaubarer Apparat: Weniger Abstimmungsrunden und Fixkosten als bei einer großen Agentur.

Wann lohnt sich eine große Agentur?

Bei großen Projekten mit Shop, Schnittstellen, mehreren Sprachen oder festen Kampagnenterminen. Für einen kleinen Betrieb ist sie oft überdimensioniert, und du zahlst den Apparat mit.

Was passiert, wenn dein Webdesigner ausfällt?

Bei einer Einzelperson ist das das größte Risiko. Du sicherst dich ab, wenn Domain, Hosting und Zugänge auf dich laufen und ein verbreitetes System genutzt wird.

So machst du dich unabhängig

Domain auf deinen Namen, Hosting-Vertrag auf deinen Betrieb, alle Zugangsdaten bei dir hinterlegt. Dann kann im Notfall jemand anderes weitermachen, egal ob dein Webdesigner krank ist, aufhört oder ihr euch zerstreitet. Das gilt übrigens genauso für Agenturen.

Wie du aus einem Vertrag sauber herauskommst, wenn es nicht mehr passt, steht in Schlechte Erfahrung mit der Webagentur: So kommst du sauber raus.

Woran erkennst du einen guten Webdesigner, egal ob allein oder Agentur?

An Fallstudien mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis, an Fragen zu deinem Ziel statt zu Farben und an einem klaren Angebot mit festen Kosten.

So sieht ein Beleg aus, der mehr sagt als ein Portfolio voller schöner Bilder. Frag jeden Anbieter nach solchen Beispielen. Weitere Fragen für das erste Gespräch findest du in Den richtigen Webdesigner finden. Wie so eine Seite für DJs und Event-Dienstleister aufgebaut ist, steht in Website für DJs und Event-Dienstleister.

Welche Fragen helfen dir bei der Entscheidung?

Wie groß ist dein Projekt, wie wichtig ist ein fester Ansprechpartner, wie viel Budget hast du, und wer kümmert sich danach um die Seite?

In vier Fragen zur Entscheidung

  1. Wie groß ist das Projekt?

    Einzelne, klar umrissene Aufgabe: Ein Freelancer kann reichen. Website mit fünf bis dreißig Seiten, Texten und Fotos: eine kleine Agentur. Shop mit Warenwirtschaft und mehreren Sprachen: eher eine große Agentur.

  2. Wie wichtig ist dir ein fester Ansprechpartner?

    Wenn du nicht dreimal dasselbe erklären willst, achte auf einen festen Ansprechpartner, egal wie groß der Anbieter ist.

  3. Wie viel Budget hast du?

    Rechne Einmalpreis plus drei Jahre laufende Kosten.

  4. Wer kümmert sich danach?

    Kläre Betreuung, Reaktionszeit und Vertretung schriftlich.

Egal wofür du dich entscheidest: Prüf das Angebot mit Webdesign-Angebot prüfen: 12 Punkte und vergleiche es mit den Spannen in Was kostet eine Website für Handwerker wirklich?.

Häufige Fragen

Armin Franz sitzt lächelnd an einem Holztisch vor einem hellen Sprossenfenster

Armin Franz

Webdesigner für Handwerksbetriebe in Bayern

Ich baue Websites für Handwerksbetriebe und sorge dafür, dass sie bei Google und in KI-Suchen gefunden werden. In diesem Ratgeber schreibe ich auf, was ich aus Kundengesprächen und eigenen Projekten weiß.

Mehr über mich

Quellen

  1. Sellwerk: Was kostet eine Website für KMU?, Stand 17.08.2026, abgerufen am 04.11.2026
  2. freelancermap: Freelancer-Kompass 2026, Pressemitteilung, Stand 17.03.2026, abgerufen am 04.11.2026
  3. Armin Franz: Was kostet eine Website?, abgerufen am 04.11.2026
  4. Armin Franz: Fallstudien, abgerufen am 04.11.2026